Loslassen ist der Anfang

Wind spielt im Gesicht,

mein Körper antwortet sanft,

Freiheit trägt mich fort

Loslassen ist oft die schwerste Bewegung. Wir halten fest an dem, was vertraut ist – selbst wenn es uns eng geworden ist. Doch irgendwann kommt der Moment, an dem das Festhalten mehr Kraft kostet als das Öffnen der Hand. Dann spüren wir, dass Freiheit nicht im Verharren und Dableiben liegt, sondern im Loslassen.

Loslassen ist ein Akt des Mutes, aber auch der Sanftheit. Es bedeutet, die Vergangenheit anzuerkennen, ohne sie immer weiter zu wiederholen. In meinen Arbeiten bleiben Spuren vergangener Schichten sichtbar, auch wenn neue Farben darüber liegen. Das Alte verschwindet nicht, es verwandelt sich in Resonanzboden für das Neue.

Dieser Prozess kann schmerzen, weil er Abschied bedeutet. Doch zugleich schenkt er eine enorme Leichtigkeit. Sobald wir loslassen, spüren wir, wie Platz entsteht – Platz für neue Ideen, neue Beziehungen, neue Bewegungen und neue Ziele.

Meine Figuren verkörpern diesen Moment. Sie sind nicht fixiert, sondern offen. Der Wind, der durch ihre Körper geht, ist ein Bild für das, was geschieht, wenn wir Ballast ablegen.

Meine Kernbotschaft: Loslassen ist kein Verlust. Es ist der Beginn von Freiheit, die uns fortträgt und dem Neuen Raum gibt.

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Die Kraft des ersten Schritts

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Im Dazwischen liegt Kraft